"Was geht mich das an? - Handeln für die Menschenrechte!"

Ein Menschenrechtsprojekt des Adolf-Bender-Zentrums für Jugendliche. Gefördert durch Herzenssache und dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie. (Förderzeitraum: 02/2018 – 12/2019)

Zielgruppe:
Jugendliche ab 14 Jahren.

Zeitrahmen:
Die Jugendlichen treffen sich innerhalb von ca. fünf Monate sechs bis neun Mal für je drei bis vier Stunden, wobei der zeitliche Rahmen angepasst werden kann. Wann die Projektphase startet kann individuell mit dem Adolf-Bender-Zentrum vereinbart werden.

Veranstaltungsort:
In der Einrichtung, aber auch individuell vereinbar.

Idee:
In den letzten Jahren haben gesellschaftliche Ausgrenzung, Diskriminierung und Extremismus stark zugenommen. In bestimmten Teilen im Internet sind Hate Speech und menschenverachtende Aussagen alltäglich. Extremistische und populistische Positionen werden z.T. Massiv vertreten. Vor diesem Hintergrund ist die Stärkung der Grundlagen der Demokratie notwendig, um die Jugendlichen zu stärken. Daher werden Jugendliche im Rahmen des Projektes zu Mentoren ausgebildet.

Ziel:
Die Jugendlichen sollen zu Mentoren und starken Persönlichkeiten ausgebildet werden, die ein breites Wissen zum Themenkomplex Menschenrechte besitzen. Zudem werden ihre sozialen und medialen Kompetenzen, ihre Argumentations- und Kommunikationsfähigkeiten sowie ihre Fähigkeit, Probleme zu lösen gefördert. Die Mentoren-Ausbildung befähigt die Jugendlichen dazu, ihre Erfahrungen und ihr Wissen über Menschenrechte und Diskriminierung direkt in die eigene Einrichtung hineinzutragen. Das heißt, sie sind Ansprechpartner für Gleichaltrige, wenn es um Themen wie Ausgrenzung und Diskriminierung geht, und können bei Konflikten vermitteln.

Was wird im Rahmen des Projektes gemacht?

  • Workshop zum Thema Menschenrechte (Was ist das? Was hat das mit mir zu tun? Warum sind Menschenrechte wichtig?)
  • Workshop zu den Themen Ausgrenzung und Diskriminierung (Wer wird ausgegrenzt? Warum wird ausgegrenzt? Was kann ich dagegen tun?)
  • Medien-Workshop: Wie bediene ich eine Kamera? Wie erstelle ich Filmclips, Comics oder  GIFs auf dem Tablet? Wie präsentiere ich mich vor der Kamera bzw. Publikum? Erstellung eines Filmclips zu den Themen Menschenrechte, Ausgrenzung/Diskriminierung, Hate Speech und/oder Fake News.
  • Argumentationstraining gegen rechte Parolen: Die Jugendlichen erlernen Handlungstrategien im Umgang mit Stammtischparolen.
  • Expertengespräch: Die Jugendlichen laden einen Fachvertreter zu einem Expertengespräch ein. (z.B. Rassismusexperte, Medienbeauftragten).

Am Ende des Projektes findet eine Abschlussveranstaltung in der beteiligten Einrichtung statt, in deren Rahmen die Jugendlichen die erarbeiteten Ergebnisse vor Freunden, Eltern und Interessierten präsentieren.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ansprechpartner:
Celina Grasse, M.A.
Projektmitarbeiterin & Medienpädagogin
Celina.grasse@adolf-bender.de
Tel.: 06851/808279-5