Lebenswelten 1914-2014

Postkarte Aufschrift:Reserve hat noch 50 Tage

Im Sommer 2014 jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkrieges zum einhundertsten Mal. Aus diesem Anlass  will das saarländische Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MSGFuF) ein grenzüberschreitendes Projekt mit Jugendlichen aus der Großregion durchführen. Das Projekt steht unter der Überschrift:
Lebenswelten 1914 -2014.

In sieben verschiedenen Gruppen aus Rheinland-Pfalz, Lothringen, Luxemburg und dem Saarland werden Beiträge verschiedenster Art (Film, Plakat-oder Fotowände, Power Point Präsentationen etc.) erstellt und am 25. November 2014 in Otzenhausen vorgestellt. Mit folgendem Themenfeldern können die Jugendlichen sich auseinandersetzen:
Wie sah die Lebenswirklichkeit junger Menschen im Jahr 1914 aus? Welche Herausforderungen und Probleme hatten sie? Welche Wünsche für ihre Zukunft? Wie sah ihr Alltag aus? Besonderes Augenmerk soll dabei auch auf die Unterscheidung zwischen männlicher und weiblicher Lebenswelt heute und vor 100 Jahren gelegt werden. Wie haben sich die Rollenbilder verändert? Wie unterschied sich die Lebenswelt der Zivilbevölkerung von der der Soldaten? Welche Staatsformen herrschten in den jeweiligen Ländern vor? Wie betrachtete man die Nachbarn aus den angrenzenden Regionen? Gab es Unterschiede zwischen den Lebenswelten der jungen Menschen in den fünf verschiedenen Regionen der Großregionen?
Um den Verlauf der Veränderung besser zu veranschaulichen kann eine weitere Zwischenstufe nach 50 Jahren, also im Jahr 1964, zur Zeit der Schließung des Élysée-Vertrages zwischen Deutschland und Frankreich,  eingebracht werden. Vor allem für die Veränderungen der nachbarschaftlichen Verhältnisse zwischen Frankreich und Deutschland ist dieses Jahr einschneidend.

Neben den thematischen Beiträgen wird es Kulturbeiträge aus den Regionen geben. Darüber hinaus wird ein Markt der Möglichkeiten aufgebaut, auf dem sich Institutionen, Initiativen, Verbände, Vereine und Gruppen mit einbringen können, die zum Thema 1. Weltkrieg bereits gearbeitet haben.
Falls Sie Interesse haben Teil des Markt der Möglichkeiten zu werden melden Sie sich bei uns. (stefanie.becker@adolf-bender.de, 06851 – 8082795)