Fachstelle im "Netzwerk gegen Rechtsextremismus - für Demokratie" im Saarland

 

Leitgedanke:

Das Netzwerk gegen Rechtsextremismus – für Demokratie setzt sich für ein respektvolles Zusammenleben von Menschen verschiedener Lebenslagen, Herkunft, Kultur, Religion und für die Einhaltung der Menschenrechte in einer demokratischen Gesellschaft ein. Um antidemokratischen Tendenzen vorzubeugen und entgegenzutreten, unterstützen und entwickeln wir wirksame Strategien gegen Rechtsextremismus, Rechtspopulismus, Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit – inklusive der mit diesen Dimensionen zusammenhängenden Formen von  Sexismus, Homophobie sowie Abwertung von Menschen mit Behinderung und sozial benachteiligten Gruppen.

 

Problemlagen:

  • Eine Kommune ist Ziel von rechtsextremen Aufmärschen.
  • In einer Bildungseinrichtung fällt eine rechte Clique durch ihre Verhaltensweisen auf.
  • Menschen werden ausgegrenzt, beleidigt, bedroht oder angegriffen – wegen ihrer Hautfarbe, Herkunft, Religion, Behinderung oder sexuellen Orientierung.
  • Eltern finden bei ihrem Kind rechtsextreme Musik.
  • In einem Stadtteil nehmen menschenfeindliche Äußerungen zu.
  • Menschen, die Zivilcourage zeigen, fühlen sich in ihrem Alltag unsicher und bedroht.

 

Angebote

Das Netzwerk gegen Rechtsextremismus – für Demokratie unterstützt kostenlos, unbürokratisch und zeitnah bei Problemen, Vorfällen und Fragen zum Umgang mit menschenfeindlichen und rechtsextremen Einstellungen sowie Verhaltensweisen. Es berät, klärt auf, informiert und fördert Kompetenzen.

Konkrete Angebote sind:

  • Beratung bei menschenfeindlichen und rechtsextremen Vorfällen;
  • Beratung von Betroffenen von Diskriminierung und rechter Gewalt;
  • Moderation und Förderung von zivilgesellschaftlichem Engagement (z.B. Unterstützung und Etablierung von Bündnissen)
  • Fach-  und Informationsveranstaltungen (zu den Themen Rechtsextremismus, Antidiskriminierung, Opferperspektive)
  • Workshops und Trainings (zu den Themen Rechtsextremismus, Vorurteile, Antidiskriminierung, Umgang mit Vielfalt, demokratische Konfliktregelung)

 

Zielgruppen

  • Einzelpersonen (z.B. Eltern, Fachkräfte, Betroffene von Diskriminierung und rechter Gewalt )
  • Kommunen, Organisationen, Institutionen und Träger (Kommunalverwaltungen, Schulen, pädagogische Einrichtungen, Initiativen, Vereine und Verbände)

Qualifikationen:

  • Umfangreiche Kenntnisse in den Themenfeldern Rechtsextremismus und Rechtspopulismus, Menschenfeindlichkeit und Vorurteile, Diskriminierung und Opferschutz, Demokratieförderung

  • Weiterbildungen in systemischer Beratung, Fachberatung für Opferhilfe,
  • Kompetenzen in Moderation, Mediation, politischer und interkultureller Bildungsarbeit sowie Menschenrechtsbildung
  • Fach-/Hochschulabschlüsse: Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft, Soziologie, Sozialarbeit und -pädagogik

 

Kontakte:

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

Landeskoordinierungsstelle

Beratungsstelle für Opfer von Diskriminierung und rechter Gewalt

 

Adolf-Bender-Zentrum - Fachstelle

 

Weitere Informationen zum Netzwerk gegen Rechtsextremismus – für Demokratie sowie zu dem Bundesprogramm finden Sie im Internet unter:

www.beratungsnetzwerk.saarland.de