Gleiches Recht für alle - Gegen Ausgrenzung und Diskriminierung


Ein Menschenrechtsprojekt des Adolf-Bender-Zentrums
für Jugendliche ab 14 Jahren.


Zielgruppe:

Jugendliche ab 14 Jahren.


Zeitrahmen:

Die Jugendlichen treffen sich mindestens 8 Mal innerhalb eines halben Jahres für ca. 2-3 Stunden (wobei dies variabel ist). Wann die Projektphase startet, kann in Rücksprache mit Mitarbeitern des Adolf-Bender-Zentrums individuell vereinbart werden.


Veranstaltungsort:

Individuell vereinbar.


Idee:

Ausgehend von dem Gedanken, die Lebenswelten verschiedener junger Menschen miteinander zu verknüpfen und den eigenen Erfahrungshorizont zu erweitern, sollen im Rahmen des Projektes Jugendliche verschiedener Einrichtungen/Vereine/Schulen etc. zusammenarbeiten und zu Mentoren ausgebildet werden. Für die Zusammensetzung der Projektgruppe bedeutet dies: 4-5 Jugendliche aus einer Jugendeinrichtung bilden mit 4-5 Jugendlichen einer anderen Institution eine gemeinsame Projektgruppe.


Ziel:

Die Jugendlichen sollen zu Mentoren und starken Persönlichkeiten ausgebildet werden, die ein breites Wissen zum Themenkomplex Menschenrechte besitzen. Zudem werden ihre sozialen und medialen Kompetenzen, ihre Argumentations- und Kommunikationsfähigkeiten sowie ihre Fähigkeit, Probleme zu lösen gefördert. Die Mentorenausbildung befähigt die Jugendlichen dazu, ihre Erfahrungen und ihr Wissen über Menschenrechte und Diskriminierung direkt in die eigene Einrichtung hineinzutragen. Das heißt, sie sind Ansprechpartner für Gleichaltrige, wenn es um Themen wie Ausgrenzung und Diskriminierung geht, und können bei Konflikten vermitteln.


Was wird im Rahmen des Projektes gemacht?

  • Workshop zum Thema Menschenrechte (Was ist das? Was hat das mit mir zu tun? Warum sind Menschenrechte wichtig?)
  • Workshop zu den Themen Ausgrenzung und Diskriminierung (Wer wird ausgegrenzt? Und warum? Was kann ich dagegen tun?)
  • Forschen in der Vergangenheit: Menschenrechtsverletzungen im Dritten Reich - "Euthanasie" im Saarland.
  • Zeitzeugengespräch mit Angehörigen von Euthanasie-Opfern.
  • Medien-Workshop: Wie bediene ich eine Filmkamera? Wie erstelle ich Filmclips mit dem Tablet? Wie präsentiere ich mich selbst vor der Kamera bzw. vor Publikum? Erstellung eines Kurzfilms zum Thema Menschenrechte, Diskriminierung und/oder Ausgrenzung.
  • Die Jugendlichen laden einen Fachvertreter zu einem Expertengespräch ein (z.B. einen Rassismusexperten oder einen Integrationsbeauftragten).

Am Ende der Projektphase finden zwei Abschlussveranstaltungen in den beteiligten Einrichtungen statt, in deren Rahmen die Jugendlichen die erarbeiteten Ergebnisse vor Freunden, Eltern und Interessierten präsentieren.


Ansprechpartner:

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.